Die sieben Regionen der Türkei
Die Türkei unterteilt sich in sieben Regionen, die sich teilweise ganz
extrem voneinander unterscheiden. Da gibt es die modernen Regionen auf
der europäischen Seite, die ländlichen Regionen im asiatischen Teil des
Landes, Industrieregionen und Touristengebiete. Die meisten Urlauber
buchen die Hotels an der türkischen Riviera (Mittelmeer Region), doch
auch die anderen Landstriche sind in vielerlei Hinsicht einen Besuch
wert.
Die Ägäis-Region an der Westküste der Türkei beeindruckt durch
idyllische Hügellandschaften, Zypressenwälder, Olivenhaine, unzählige
Buchten und vorgelagerte Inseln. Die Region ist durch moderne Hotels,
historische griechische und römische Sehenswürdigkeiten, das angenehme
Klima und das kristallklare Wasser ein Eldorado für Urlauber. Vor allem
Wassersportler haben die Region für sich entdeckt.
Die Mittelmeer-Region ist das touristische Zentrum der Türkei.
Hier stehen Hotels Seite an Seite, die Infrastruktur ist auf die
Urlaubsgäste ausgerichtet und die Freizeitaktivitäten und Sportangebote
sind so vielfältig wie nirgends sonst im Land. Die Küsten liegen vor
der Kulisse des beeindruckenden Taurus Gebirges. Auch in dieser Region
können die Besucher zahlreiche Ruinen und altertümliche Stätten von
hohem geschichtlichem Wert besichtigen.
Die Schwarzmeer-Region ist ebenfalls ein touristisches Zentrum,
allerdings eher für die Einheimischen aus den Großstädten. Die
Schwarzmeer-Küste ist für Urlauber nicht so einfach zu erreichen wie
die Ägäis- und die Mittelmeer-Region. Wer jedoch eine längere Autofahrt
auf sich nimmt und auf Luxus verzichten kann, wird mit einer
wunderschönen, beinahe unberührten Naturlandschaft, einem milden Klima,
verlassenen Buchten und Stränden und herrlichen Wäldern und Auen
belohnt. Hier kann man die ursprüngliche Türkei mit einer teilweise
überraschend aufgeschlossenen und toleranten Dorfbevölkerung
kennenlernen.
Die Marmara-Region ist mit der Großstadt Istanbul und
zahlreichen Industriegebieten eine wichtige Wirtschaftsregion der
Türkei. Das Marmarameer trennt die Ägäis und das Schwarze Meer. Mitten
durch Istanbul fließt der Bosporus, der den europäischen Teil der
Türkei vom asiatischen trennt. Neben einigen historischen
Sehenswürdigkeiten gibt es auch in der Maramara-Region hübsche Strände
und Gebirgslandschaften.
Wer die Spuren der alten türkischen Kultur sucht, der ist in Südostanatolien
auf der richtigen Fährte. Die Region wird von den beiden Flüssen
Euphrat und Tigris durchkreuzt. Die Einflüsse der Babylonier, Assyrer
und Sumerer zeigen sich in der Architektur, der Kunst und auch in der
Kultur der Region.
Ostanatolien ist die größte, aber auch die am wenigsten
besiedelte Region der Türkei. Die Landschaft ist karg und wird von
hohen Gebirgen dominiert, in denen man sogar noch Nomadenzelte und sehr
schlichte, einfache Dörfer findet. Auch das Wetter ist sehr rau und
allenfalls für einen Abenteuerurlaub geeignet.
Zentralanatolien hingegen trumpft mit einer beeindruckenden
Landschaft. Die vulkanischen Aktivitäten in der Region haben ein
faszinierendes Landschaftsbild gezeichnet, das durch die berühmten
Wohnhöhlen und Felsenbauten noch interessanter wird. Auch Steppen und
Wüstenlandschaften, Salzseen und andere imposante Naturbilder laden zu
einem Besuch ein.
Generell kann man sagen, dass die touristisch erschlossenen Gebiete der
Türkei hervorragend geeignet sind für einen erholsamen Strandurlaub mit
Sportmöglichkeiten, Freizeitangeboten, moderner Infrastruktur und allen
Errungenschaften des modernen Lebens. Die ursprünglicheren Landschaften
sind etwas für Naturfreunde und Kulturliebhaber, die fernab des
Massentourismus die Geheimnisse des Landes erkunden wollen. In jeder
Region der Türkei trifft man auf unglaubliche Sehenswürdigkeiten von
großer historischer Bedeutung, die auch auf unsere Kultur einen großen
Einfluss hatten. Urlaubsreisen in die Türkei sind immer ein Genuss für Körper und Seele.