Die Türkische Pizza
Die Geschichte der türkischen Pizza, auch Lahmacun genannt, ist vermutlich schon viele tausend Jahre alt: angeblich wurde sie 2000 vor Christus von den Assyrern nach Griechenland gebracht. Diese haben dann die Kunst des dünnen Bodens perfektioniert. Es ist ein Gericht des Nahen Ostens, das dort in vielen Kulturkreisen verbreitet ist und auch heute noch sehr beliebt ist. Ob man sie sich bei der Dönerbude um die Ecke holt, oder ob man sich eine türkische Pizza bestellt. Es ist immer ein Genuss.
Was gehört zu einem Lahmacun?
Die türkische Pizza ist eigentlich ein sehr einfaches Gericht. Die Basis wird von einer hauchdünnen Schicht aus Hefeteig geformt. Darauf kommt dann ein Ragout aus Hackfleisch, Tomaten und Zwiebeln.
Wie mache ich meine eigene Türkische Pizza?
Für den Boden benötigt man einen Teelöffel Trockenhefe, ½ Teelöffel Zucker sowie Salz, 150ml lauwarmes Wasser und 350g Mehl. Hefe, Zucker und Wasser werden zusammen gemischt dann mit den restlichen Zutaten vermischen. Danach den Teig an einen warmen Ort für eine Stunde gehen lassen. Für den Belag braucht man eine klein gehackte Zwiebel, vier Knoblauchzehen, eine Chilischote, ein Teelöffel Paprikapulver sowie eine gehäutete Tomate. Ganz wichtig ist natürlich auch das Fleisch. 225g Hack benötigt man, je nach Vorliebe entweder vom Rind der vom Lamm. Zwiebeln und Knoblauch in einer Pfanne anbraten, dann das Hack dazu geben und ebenfalls anbraten. Die restlichen zutaten dazu geben, vermischen, erhitzen und dann auf dem ausgerollten Teig ausbreiten. Dann das ganze 12-15min bei 230 Grad im Ofen erhitzen – fertig. Traditionsgemäß wird das Lahmacun mit Petersilie, Zwiebelstückchen und einer Scheibe Zitrone serviert. Lahmacun ist neben dem Döner ein sehr beliebter Snack für zwischendurch. Auch selbstgemacht ist er ein echtes Highlight bei jedem Abendbrot. Einfach zuzubereiten, würzig und lecker hat er hierzulande schon viele Anhänger gefunden. Holen Sie sich den Türkeiurlaub nach Hause mit der Türkischen Pizza!